Österreichischer HAP KI DO Bund
Selbstschutzsystem, Charakterschulung, Persönlichkeitsbildung, Selbstbewusstsein, Körperertüchtigung, Selbstfindung
  • Hapkido
    • Was ist Hapkido
    • Was bedeutet Hapkido
    • Hapkido Prinzipien
    • Hapkido Geschichte
    • Hapkido und die Praxisausbildung
    • Hapkido und die Sportbewerbe
  • ÖHKDB
    • Leitbild und Vision
    • Der Verband
    • Ausbildung im ÖHKDB
    • Disziplinen im ÖHKDB
    • Meisterschaftsnormen
    • FAQ
  • Vereine
    • Frohnleiten
    • Graz
    • Salzburg
    • Steiermark-West
    • Villach
  • Termine
  • Berichte
  • Galerie
  • WHA
  • Buchtipps
  • Links
Home
Kontakt
Sitemap
Home arrow Hapkido arrow Hapkido und die Praxisausbildung
HAP KI DO und die Praxisausbildung

Wie sieht nun die Praxis bzw. ein Praxisturnier beim ÖHDKB aus?

Die Mattenfläche für die HapKiDo-In beträgt 8 x 8m mit einem zusätzlichen Sicherheitsstreifen von 1m um der Fläche herum. Auf dieser Fläche stehen sich zwei Hapkido-SchülerInnen gegenüber, die mindestens den 7.Kub tragen - also Gelbgurte sind und setzen ihr erlerntes Wissen und Können so gut wie möglich kontrolliert um.

Da es sich bei Hap Ki Do um ein Selbstschutzsystem handelt und die Praxisturniere als Lernprozesse gedacht sind, gibt es keine Einteilung in Gewichts-, Größen- oder Altersklassen. Es gibt auch keine Unterscheidung ob Mann oder Frau. Die Einteilung erfolgt ausschließlich nach Gürtelklassen(farben), also nach der technischen und persönlichen Reife der TeilnehmerInnen: Gelb - Blau - Rot. Der Hintergrund hierfür ist, dass man sich im Ernstfall den Aggressor und Situation nicht aussuchen kann, sondern so nehmen muss, wie es kommt. Dadurch bekommt Mann bzw. Frau unterschiedliche Partner - größere, kleinere, schwerere, offensive, defensive usw. für die Praxis. Durch die unterschiedlichen Persönlichkeiten lernt Mann/Frau sich auf die Verhältnisse einzustellen und bekommt so einen großen Erfahrungsschatz mit auf den Weg.
Es gibt bei diesen Praxisturnieren keinerlei Einschränkungen bezüglich der angewandten Techniken, allerdings ist die Kontrolle obligatorisch und bewusste wie unbewusste Aktionen, die d. Anderen verletzten könnten sind zu unterlassen. Dafür sorgen auch fünf Meistergrade, die das Geschehen beobachten. Es gibt pro Paarung einen Hauptrichter, der die Leitung durchführt und vier Seitenrichter. Der Hauptrichter achtet auf das Geschehen und unterbricht es bei drohender Verletzungsgefahr. Die Benotung erfolgt anhand verschiedener Eindrücke: So zum Beispiel - Kontrolle und Schwierigkeitsgrad der ausgeführten Techniken, sind die angewandten Kombinationen richtig eingesetzt, Abstand zum Partner, Blickkontakt, saubere Ausführung der Techniken, Gleichgewicht, harmonischer Bewegungsablauf, Engagement und Durchsetzungsvermögen, Ideenreichtum und Taktik, usw... Die Nettozeit beträgt 2 x 90 Sekunden.

Es gibt bei den Praxisturnieren nur Gewinner. Die Aufgabe ist wichtige Erfahrungen zu sammeln - diese sind einmal so ein anderes mal so. Aufgabe des Hapkido-Schülers ist herauszufinden, wie man bei verschiedenen Gegnern die Kontrolle über die Situation behält Gewinner ist jeder der sich der Herausforderung des freien Geschehens stellt.

Man darf nicht im Vorhinein sagen die Praxisturniere sind nichts für mich, es liegt mir nicht, ich bin zu schwach usw. ohne es zu tun. Die Praxis ist nicht nur eine körperliche Angelegenheit, sondern man sollte auch mit dem Geist arbeiten (siehe David gegen Goliath). Im Praxisgeschehen stellen sich viele Fragen die jeder für sich beantworten und herausfinden darf. So zum Beispiel: Welche Emotionen habe ich und habe ich sie auch im Griff? Wie bewegt sich das Gegenüber und welchen Nutzen kann ich daraus ziehen? Wie gut beherrsche ich die Techniken wirklich? Wie reagiere ich in gewissen Stresssituationen? Ist mein Geist voll oder ist er frei und für alles offen? usw. Durch das Praxisturnier kann man viel über sich und Bewegungsabläufe lernen, also: Wer tut/macht gewinnt!

 
[ Zurück ]
Powered by Joomla, Theme Design © Paul Lengenfelder, Michael Spitzer. [Login]